„erger unlimited“ ist das recording & live music project von singer/songwriter egon erger

1970, beim autostoppen nach manchester hatte der damals 16 jährige einen lift von wien/hadikgasse nach oxford (mit nächtigung in der altehrwürdigen universität). während der langen fahrt spielte der junge, britische student, der ihn mitnahm, abwechselnd ausschließlich zwei musikkassetten: wolfgang amadeus mozart und bob dylan. erger entschied sich für bob dylan und infizierte sich dabei mit amerikanischer folk-, blues- und countrymusic.

1974 gründete er ein trio namens horny cock und spielte u.a. songs von dylan, neil young, gram parsons, loudon wainwright III, den grateful dead sowie traditionals aus den appalachen bzw. irischen ursprungs. bereits damals hatte er einige songs im programm, von denen er einige immer noch spielt. einen („father, father“) findet man auch auf seiner cd „erger unlimited – i was there“.
in den 70ern gab es auch eine teilweise intensive kooperation mit der österr. blueslegende al cook, den er auch im damaligen bellaphon studio bei aufnahme-sessions mit dem washboard begleitete.

in den 80er jahren interpretierte erger als liedermacher dylan auf österreichisch und schrieb ausschließlich deutsche (meist sozialkritische) texte. in dieser zeit produzierte er auch eine single („die lily aus hernois“) mit leo bei (bass) und helmut grössing (drums) von kurt ostbahns chefpartie.

seit 2002 widmet er sich hauptsächlich seinem musikprojekt „erger unlimited“ und spielt ausschließlich eigene kompositionen. das besondere an diesem projekt ist, dass egon erger mit ständig wechselnden musikern und musikerinnen arbeitet und so seine lieder immer wieder völlig neu geschaffen werden. der bandname „unlimited“ ist also durchaus als programm zu verstehen.
die kompositionen haben ihre musikalischen wurzeln in der amerikanischen kultur. sie sind eine melange aus folk, blues, jazz, country und rock. und daher am besten und treffendsten mit „americana“ zu bezeichnen. ergers texte handeln von historischen ereignissen, von liebe und tod, irrealen, verrückten und ganz normalen bzw. banalen situationen. und in den letzten jahren fließen auch zunehmend wieder sozialkritische themen und auch vermehrt autobiografisches ein.

folgende musiker sind dzt. (studio & live) im projekt involviert:
egon erger – gesang, gitarren, harp, percussion
patrick zöchling – gitarre
herb sinus – keyboard
gerhard wunderl – bass, gesang
micha schwarz – percussion
peter barborik  – schlagzeug